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Dibenzylgalliumchalkogenolate
DOI:10.1002/zaac.199762301126.png)
Abstract
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Abstract(PhCH2)2GaCl kann mit den Lithiumchalkogenolaten t‐BuELi (E = O, S, Se, Te) zu den entsprechenden Dibenzylgalliumchalkogenolaten [(PhCH2GaE(t‐Bu)]2 [E = O (1), S (2), Se (3), Te (4)] umgesetzt werden. Die Reaktion von Ga(CH2Ph)3 mit Te2(t‐Bu)2 ist eine Darstellungsvariante von 4, die etwas höhere Ausbeuten liefert. Wird (PhCH2)2GaCl mit t‐BuSeMgBr behandelt, findet eine Gallat‐Bildung unter Umhalogenierung zum [Mg(THF)6][(PhCH2)2GaBr2]2 (5) statt. 1–5 wurden mittels NMR‐ und IR‐Spektroskopie bzw. Massenspektrometrie untersucht. Alle Organogallium‐Verbindungen wurden zusätzlich durch eine Röntgenstrukturanalyse charakterisiert. Danach liegen bei 1–4 Ga2E2‐Vierringe vor, deren Existenz auch in Lösung kryoskopisch nachgewiesen werden konnte. 5 besitzt ein von THF‐Liganden koordiniertes Mg2+‐Zentrum und eine verzerrt tetraedrische Umgebung für das Gallat‐Ion [(PhCH2)2GaBr2]−.
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